RS6 - Langzeiterfahrung

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roock
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RS6 - Langzeiterfahrung

Beitrag von roock » Freitag 27. Juli 2018, 18:04

Hallo zusammen

Mein letzter Beitrag ist eine Ewigkeit her. Damals wollte ich vom RS4 B5 umsteigen auf RS6 C6 und habs dann verworfen. Hab in der Folge denn RS4 trotzdem verkauft und wollte auf eine Zweiwagenlösung umsteigen: A4 B8 und M3 E46. Den E46 wollte ich tracktauglich umbauen, brachte es aber nicht übers Herz, einen schönen silbernen Handschalter (innen schwarzes Leder, ein Vorbesitzer) auseinanderzunehmen. Also gings dann doch zurück zu einer All-in-one-Lösung: Dem RS6 C6. Habe den Anfang 2016 bei der AMAG gekauft mit rund 100T km. Mit 120T hatte er dann Ölverlust. Die AMAG hat sich sehr kulant gezeigt und die Hälfte der Kosten bei der Reparatur übernommen. Dabei wurden auch gleich die beiden Turbolader getauscht und noch einige kleine Dinge.

Jetzt steh ich irgendwie wieder am Scheideweg: Das Auto gefällt mir mega, haben grad einen Trip nach Italien hinter uns und das Auto war toll zu fahren. Der Sound gefällt und er lässt sich erstaunlich agil bewegen. Trotzdem: Ich hab in Bezug auf den weiteren Unterhalt irgendwie Sorgen. Während der genannten Reparatur kamen immer wieder neue Probleme zum Vorschein, das Fahrzeug war mehr als fünf Wochen bei der AMAG. Ich konnte die Probleme als Laie nicht wirklich einordnen und am Ende war alles soweit in Ordnung. Aber: Ich trau dem Ding nicht mehr über den Weg. Der Unterhalt hält sich zwar in Grenzen und ich bin bereit, nebst allen anderen Kosten 4-5T Franken pro Jahr für unvorhergesehene Dinge auszugeben. Doch wie sieht die Zukunft aus ? Wie sind Eure Langzeiterfahrungen mit diesem Fahrzeug ? Sind diese Autos für 200T km und mehr gebaut ? Und ganz schlimm: Ich denke ernsthaft wieder daran, einen B5 zu kaufen. Der war summa summarum einfach top.

Fragen über Fragen... . Danke vorab für allfällige Rückmeldungen.

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Volker
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Re: RS6 - Langzeiterfahrung

Beitrag von Volker » Samstag 28. Juli 2018, 12:52

Der RS6 (4F) gilt als ein sehr haltbarer Motor; noch nie etwa negatives darüber gehört.
Das einzige Problem ist das Ölpumpenmodul was irgengwann jeden trifft...

Der RS4 (B5) ist nach wie vor ein faszinierendes Fahrzeug, aber bedenke auch das der mittlerweile in einem Alter angekommen ist wo schon einige Teile von Audi nicht mehr lieferbar sind :-(
Wenn man Glück hat gibt es das ein oder andere Teil noch über Audi Tradition und sonst wird es auch hier schon sehr schwierig mit der Ersatzteilbeschaffung.

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Re: RS6 - Langzeiterfahrung

Beitrag von roock » Samstag 28. Juli 2018, 16:10

Hallo Volker

Danke für Deine Rückmeldung ! Zum B5 hab ich halt eine leicht romantisierend-verzerrte Beziehung. War das erste Auto nach einem alten Renault Espace und wird immer als eine Art Über-Kombi in Erinnerung bleiben. Aber Du hast schon Recht, der wird alt und braucht entsprechend Unterhalt.

Dass der RS6-Motor als robust gilt, beruhigt mich. Im Grunde genommen will ich den RS6 ja behalten, vielleicht sogar eine kleine Leistungssteigerung vornehmen, was am Sound machen, kürzere Federn usw. Ich hab halt nach der ganzen Geschichte mit der Reparatur ein bisschen die Freude daran verloren. Aber genau die will ich wieder haben, ansonsten macht das Ganze aus meiner Sicht keinen Sinn. Es ist ein Fluch: Könnt ich doch einfach einen alten Volvo V70 fahren und zufrieden sein... .

Gruss

Michael

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Volker
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Re: RS6 - Langzeiterfahrung

Beitrag von Volker » Montag 30. Juli 2018, 10:49

Einmal Audi RS, meist immer Audi RS... :-D

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