Vorstellung meines RS6 4B

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angus-young
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Vorstellung meines RS6 4B

Beitrag von angus-young » Freitag 2. Juni 2017, 15:44

Servus Leute,
nach einem guten Jahr als stummer Mitleser und nun einem knappen Jahr als RS-Besitzer wollte ich mich hier einmal kurz vorstellen.
Ich heisse Manuel, bin 24 Jahre alt, komme aus Oberbayern und habe mich im Juni letzten Jahres für den Kauf eines schwarzen RS6 4B entschieden.
Nachdem mein vorhergehendes Fahrzeug der Marke Audi einen Motorschaden nach Kettenspannerdefekt hatte wollte ich mir zunächst eigentlich ein anderes Fabrikat zulegen, aber letzten Endes ist es dann doch wieder ein Audi geworden. Gekauft habe ich den Wagen mit knapp 200.000km, neuem TÜV, neuen Querlenkern, neuer Batterie und Rechnungen für Turbo und Getriebetausch innerhalb der letzten paar Tausend KM gab es gleich mit dazu.
Der Wagen war abgesehen von einem fragwürdigen DVD-System im Handschuhfach und einem FK-Fahrwerk so weit Serie und stand auf den 18 Zoll Serienfelgen.
Seit ich den Wagen habe ist nun ein Bilstein B14 Gewindefahrwerk verbaut, neue Flexrohre, ein paar Fahrwerksteile wurden ersetzt, N75, Unterdruckdosen und einzelne Schläuche wurden getauscht und der Wagen steht auf 19“ Doppelspeichen Audi Felge vom 4F. Ich bin nun gute 8.000km mit dem Fahrzeug gefahren, seit es in meinem Besitz ist.
So weit bin ich mit dem Fahrzeug recht zufrieden gewesen, die Leistung passt, der Wagen ist schön dezent unauffällig und ach der Sound nicht zu aufdringlich.
Allerdings hat sich in den letzten Wochen und Monaten (Fahrzeug wird nicht täglich bewegt) ein Problem rapide verschlimmert, welches ich bereits habe seit ich das Fahrzeug gekauft habe feststelle: Der Ölverbrauch!
Anfangs lag der Verbrauch bei einem dreiviertel bis knappen Liter Öl auf 1.000km – Sicherlich nicht optimal, aber im Rahmen der Toleranz und in Anbetracht der Laufleistung hatte ich mir auch keine großartigen Gedanken gemacht.
Der Verbrauch stieg dann auf einen Liter auf 1.000km, blieb auch eine Weile so. Das Auto selbst war unten sauber, an manchen Stellen etwas ölig, aber alles im Rahmen.
Ich habe immer jeweils einen halben Liter nachgefüllt, um so den Verbrauch im Auge behalten zu können. Das häufte sich dann allerdings, sodass ich die letzten beiden Male jeweils einen Liter nachgefüllt habe. Das hielt einmal 500km und zuletzt jetzt nur noch rund 200km!
Das Fahrzeug qualmt nicht schwarz unter Last, sondern weiss und das unabhängig vom Lastzustand, sobald der Motor gut arm wird, ähnlich Wasserkondensat. (Ich kann bei Gelegenheit ein Video einstellen, das das Phänomen zeigt – Das ganze tritt auch erst seit ca. 1.500km in diesem Ausmaß auf)
Es ist jedoch 0,0 Wasserverlust feststellbar (Immer bei kaltem Motor nach mindestens 8 Stunden Standzeit in der Garage auf ebenem Untergrund geprüft) und auch kein Öl im Kühlwasser sichtbar.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie man hier am besten weiter vorgehen kann, oder wo die Ursache zu finden sei könnte? Ich werde das Fahrzeug auf jeden Fall nicht mehr bewegen, außer es sollte absolut unumgänglich sein.

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centipede
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Beitrag von centipede » Freitag 2. Juni 2017, 16:25

Servus Manuel,

Rs6 ist eigentlich kein Ölfresser, bei dir würde ich schwer auf Lader tippen.
Mach mal Schläuche vom LLK runter und schau ob da viel Öl zum Vorschein kommt.
Kann aber auch sein, dass das Öl direkt vom Lader in die AGA gelangt.
Gruß,
Thomas

angus-young
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Beitrag von angus-young » Freitag 2. Juni 2017, 16:44

Servus Thomas,

als ich das Auto neu hatte wurde erst mal in Wechsel auf 5W50 (Mobil1) gemacht, da kam aus dem Schlauch vom LLK pro Seite ca. ein Schnapsglas voll raus (Video hier aus dem Forum zu dem Thema ist mir bekannt, in etwa vergleichbare Menge)
2-3.000Km später war es wesentlich weniger und auf beiden Seiten ähnlich.
Ich habe in der Garage einen Ölfleck von der Position nahe Turbo Beifahrerseite, etwas weiter hinten eher (Sieht man auch unten am Auto, auf Höhe des Getriebes ist es da etwas ölig)
Ladedruck und Luftmengenwerte passen so weit (vor ein paar Wochen mit VCDS geprüft) und Leistung hat er auch.
Gitb es eine Möglichkeit, wie ich das etwas eingrenzen kann, ohne gleich das Aggregat auszubauen? Evtl. irgendein Messwertblock, der Aufschluss geben könnte?

Gruß
Manuel

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centipede
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Beitrag von centipede » Freitag 2. Juni 2017, 17:48

Weiß jetzt nicht ob man im eingebauten Zustand an die Frischluftseite der Lader kommt, aber das Wellenspiel wäre noch ne Aussage.
Gruß,
Thomas

KawaZ1000
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Beitrag von KawaZ1000 » Dienstag 6. Juni 2017, 20:04

Dreh doch mal die Kerzen raus und sieh sie dir an. Bei soviel Öl könnten einige schwarz-verölt sein. Durch das Kerzenloch in den Zylinder schauen, ob da z.B. die Kolben blank sind. Kompressionmessung kann man auch machen.


Gruß Holger

angus-young
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Beitrag von angus-young » Dienstag 6. Juni 2017, 21:27

Hallo Holger,

Kerzen habe ich geprüft, die sehen alle gleichmäßig aus und unauffällig - Nicht ölig und kein Öl im Kerzenschacht.
Kompressionsmessung, oder Druckverlust habe ich mir auch schon überlegt, ist halt die Frage inwieweit bei 207.000km da noch verwertbare Abweichungen messbar sein werden.
Das Problem mit dem Qualm tritt auch (so weit ich das sehen kann ausschließlich) auf der Beifahrerseite auf, Kerzen sehen dort aber genauso aus, wie auf der Fahrerseite.

Grüße
Manuel

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